Künstler

Prof. Ernst FUCHS

Ernst Fuchs wurde 1930 in Wien geboren. Von 1946 - 1950 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste bei Albert Paris von Gütersloh. In dieser Zeit entdeckte er Egon Schiele und Gustav Klimt. Gemeinsam mit Arik Brauer, Anton Lehmden, Wolfgang Hutter und Rudolph Hausner gründete er 1948 die "Wiener Schule des phantastischen Realismus". Als Vertreter der "Wiener Schule" zeigen seine Bilder eine starke Verbindung zur Mythologie und zum Fabulösen. Seine apokalyptischen Visionen versetzen uns in die Welt der Träume und Farben, lassen uns eintauchen in eine Welt, in der alles möglich scheint, die keine Grenzen kennt. Ernst Fuchs ist stark geprägt von seiner eigenen Geschichte, als Halbjude rettete ihn seine Mutter durch eine formelle Scheidung vom Vater vor dem Vernichtungslager. Erst 1942 wurde er christlich getauft. Daher kommt auch sein anhaltendes Bemühen um eine jüdisch-christliche Verständigung. Ernst Fuchs lebte viele Jahre in Paris, bereiste Frankreich, England, Spanien, Italien und Israel, und hielt sich für längere Zeit in den USA auf. 1962 kehrte er nach Wien zurück und erfuhr nun auch hier internationale Anerkennung. Er eröffnete eine eigene Galerie, die zum Zentrum der Anhänger des phantastischen Realismus wurde. 1973 erwarb er die Otto-Wagner-Villa, renovierte sie vollständig und wandelte sie in ein Privatmuseum um. Zwischen 1974 und 1978 arbeitete Prof. Fuchs verstärkt für Film und Bühne, entwarf Opernausstattungen für "Zauberflöte" und "Parsifal" in Hamburg, "Lohengrin" in München und "Hoffmanns Erzählungen" in Wien. Ernst Fuchs lebt und arbeitet heute in Wien.

 


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