VOGEL DES JAHRES 2019

Delamonica

Die Feldlerche (Alauda arvensis) ...

… zählt zu den einstmalst weit verbreitetsten heimischen Singvögeln, deren hoch über unseren Feldern vorgetragener Gesang alljährlich den Frühling einläutet. Als Bewohner off ener, baumfreier Landschaften kommt die Art auf Äckern, Wiesen und Weiden sowie in Heidelandschaften vor. Sie gilt als klassischer Kulturfolger und besiedelt alle die Lebensräume, in denen sie eine nicht zu hohe, lückige Vegetation vorfi ndet, in der sie ungestört ihre Bodennester bauen, sich verstecken und zwischen den Gräsern und Wildkräutern Nahrung suchen kann. Im Frühjahr künden die ersten Feldlerchen hoch über unseren Feldern vom nahenden Frühling. Die Männchen tragen ihren Gesang während des Fluges aus großer Höhe vor. Die trillernden, zirpenden oder rollenden Laute werden dabei in schneller Folge rhythmisch wiederholt und bis zu fünf Minuten lang ununterbrochen vorgetragen. So scheint ihr Gesang direkt aus dem Himmel zu kommen. Optisch ist die Feldlerche eher unscheinbar. Mit ihren 16 bis 18 cm Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefi ederfärbung an der Oberseite ist sie am Boden hockend gut getarnt. Ihr einziger Schmuck besteht aus feinen, schwarzbraunen Längsstreifen und Strichen am Oberkopf, Rücken sowie dem Bürzel. An der Brust ist sie gelblich-weiß oder sehr hell bräunlich mit feinen schwarzen Strichen gefärbt. Das Bauchgefi eder ist weiß und bildet einen Kontrast zum bräunlich gefärbten, relativ langen Schwanz. Das Gesicht der Feldlerche ziert ein gelblich-weißer, kräftiger Überaugenstreif. Beide Geschlechter haben auf dem Kopf außerdem eine kleine Federhaube.

 

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